Was ist interne Verlinkung?

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Die Content‑Ranking‑Algorithmen von Google gehören vermutlich zu den komplexesten Systemen der Gegenwart. Egal wie sehr Search Engine Optimization (SEO)‑Experten versuchen, das System auszutricksen, ist das aufgrund der Komplexität bei der Bewertung von Seiten für Keywords in den SERPs praktisch nicht möglich.

Es gibt jedoch eine einfachere Methode, mit der Website‑Betreiber und Blogger ihre Seitenrankings über die Zeit verbessern können, auch wenn der Effekt nicht sofort eintritt. Durch interne Verlinkung können wir die Sichtbarkeit und das Ranking von Seiten schrittweise erhöhen.

Das bedeutet: Google überträgt beim Erkennen entsprechender Verlinkungen Link‑Autorität auf andere Seiten Ihrer Website, was deren Ranking für relevante Keywords verbessert. Je mehr relevante Links auf eine Seite zeigen, desto stärker fällt ihr Ranking‑Potenzial tendenziell aus.

Das zugrundeliegende Konzept der internen Verlinkung ist, dass wir Link‑Juice von einer Seite zur anderen innerhalb der eigenen Domain weitergeben können, statt ausschließlich auf externe Verlinkungen zu warten, die oft lange dauern oder gar nicht eintreten.

Die Methode klingt simpel, aber mehrere Faktoren bestimmen, wie schnell interne Verlinkung SERP‑Rankings positiv beeinflusst. Lassen Sie uns das gemeinsam genauer betrachten.

Was bewirkt interne Verlinkung?

Interne Verlinkung erhöht Seitenrankings auf zwei Wegen.

Zum einen erlaubt sie Website‑Betreibern, Link‑Juice über eingehende Links von einer Seite auf eine andere zu übertragen. Wenn jemand auf eine bestimmte Seite Ihrer Site verlinkt, überträgt Googles Algorithmus einen Teil des Ranking‑Potentials der verlinkenden Seite auf die verlinkte Seite. Je mehr eingehende Links auf eine Seite zeigen, desto höher ist ihr Ranking‑Potential.

Zum anderen können wir durch hochwertige, einzigartige Inhalte selbst Link‑Juice aufbauen: Wenn andere Websites Ihre Inhalte zitieren oder verlinken möchten, wertet Google dieses Verhalten positiv, weil es signalisiert, dass Ihr Content für deren Besucher relevant ist.

Interne Verlinkung bietet folgende Vorteile:

1) Erhöhte Link‑Popularität:

Jede Seite innerhalb einer Domain hat eine individuelle PageRank‑Bewertung, die mit jedem zusätzlichen Link steigen kann. Mit jedem Link, den wir auf Ihrer Website setzen, steigt tendenziell das Gesamt‑PR‑Potenzial der Seiten. Wir sprechen hier nicht pauschal von „PageRank“ einer Domain, sondern von PR‑Signalen auf Einzelseiten.

2) Bessere Suchmaschinen‑Positionen:

Seiten mit höheren PageRank‑Werten erscheinen häufiger weiter oben in den SERPs. Google stuft verlinkende Seiten als vertrauenswürdige Quellen ein und nutzt dieses Signal, um zu entscheiden, welche Seite für eine Nutzeranfrage relevanter ist. Wenn Sie auf andere Websites verlinken, signalisieren Sie Google, dass deren Inhalte für diese Anfrage relevanter sein könnten.

3) Sichtbarkeit:

Ein zentraler Grund, warum Menschen auf einen Blog oder eine Website verlinken, ist Sichtbarkeit. Mit einer durchdachten internen Verlinkung erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher bestimmte Inhalte finden und auf Ihrer Site bleiben.

4) Off‑Page‑Optimierung (indirekt):

Wenn Seiten innerhalb Ihrer Site miteinander verlinken, hilft das Google zu erkennen, welche Seite für bestimmte Suchanfragen relevanter ist. Verlinken Sie häufig auf einen bestimmten Beitrag, interpretiert Google dies als Schwerpunkt Ihrer Seite — in einem Food‑Blog etwa als Signal, dass die Website tatsächlich überwiegend Inhalte zu „Food“ anbietet. Das erhöht die Chance, für entsprechende Suchanfragen ausgeliefert zu werden.

5) Stabilität in den Suchergebnissen:

Googles Algorithmus ändert sich fortlaufend. Interne Verlinkung schafft Stabilität, weil sie den Pfad mit dem geringsten Widerstand (also den Link‑Juice) entlang Ihrer Inhalte festlegt — im Gegensatz zu externen Links, die ungewiss sind und schwer planbar bleiben.

Was ist ein interner Link in HTML?

Man kann sich einen internen Link als einen Hyperlink vorstellen, den Sie auf Ihrer Website setzen. Er wird üblicherweise hervorgehoben und enthält den Namen der Seite, auf die Sie verweisen, zum Beispiel so:

Um diese Textzeile in einen internen Link zu verwandeln, ersetzen Sie einfach „mywebsite.com“ durch den tatsächlichen Namen der Seite, auf die Sie verlinken.

Wenn Sie etwa auf einen bestimmten Blogbeitrag verlinken, den Sie auf einer anderen Website interessant fanden, sollte Ihr Link in etwa so aussehen:

Achten Sie beim Einfügen interner Links in den HTML‑Code darauf, dass sie direkt auf die Zielquelle zeigen und nicht über eine Zwischenseite laufen. Das bedeutet: Die Zielseite sollte in Ihrer internen Linkstruktur „direkt“ adressiert werden.

Zum Beispiel: Wenn Sie auf einen Beitrag mit dem Titel „Warum interne Verlinkung wichtig ist“ verlinken, sollte der Hyperlink so aussehen:

<a href=”blog/internal-linking-is-important”> Warum interne Verlinkung wichtig ist</a>

Das ist eine Best Practice im SEO, weil Sie so eine gezielte Seite adressieren, statt Besucher über die Startseite zu schleusen. Google erkennt so, dass dieser konkrete Beitrag bei der Bewertung von Websites eine erhöhte Relevanz hat.

Schließlich reduziert interne Verlinkung die Anzahl der Klicks, die nötig sind, um eine bestimmte Seite zu erreichen. Auf einer zentralen Website mit vielen Inhalten erleichtern Links in der Navigation das Auffinden gewünschter Inhalte.

Wie erstelle ich einen internen Link?

Nachdem Sie nun wissen, was interne Verlinkung ist und warum wir sie nutzen, erläutern wir den Prozess zur Erstellung eines internen Links.

1) Wählen Sie eine Seite auf Ihrer Website:

Entscheiden Sie zuerst, auf welche Seite Sie verlinken möchten. Das kann die Startseite, ein Blogbeitrag, eine Produktbeschreibung oder etwas anderes sein. Sie können auch auf externe Websites verlinken — hier liegt der Fokus aber auf internen Zielen.

2) Finden Sie die URL der Zielseite:

Bevor Sie einen internen Link in Ihren HTML‑Code einfügen, kopieren Sie die URL der Zielseite aus der Adresszeile des Browsers. Diese URL ist das Ziel Ihres Hyperlinks und sollte etwa so aussehen:

https://www.google.com/search?q=internal+linking

3) Fügen Sie den Link korrekt ein:

Sobald Sie die Ziel‑URL kopiert haben, fügen Sie den eigentlichen HTML‑Code für den Hyperlink ein. So geht das:

<a href=”https://www.google.com/search?q=internal+linking”> Interne Verlinkung</a>

Der Teil „href“ des Codes wird durch die Ziel‑URL ersetzt. Der sichtbare Text zwischen den Anführungszeichen (hier: „Interne Verlinkung“) ist das, was auf Ihrer Website angezeigt wird. Sie können ihn ändern, bedenken Sie aber, dass Google Ergebnisse und Relevanz auch anhand des verwendeten Linktexts interpretiert.

Speichern Sie Ihre Änderungen und prüfen Sie die Website im Browser. Sie werden sehen, dass der neue Link Teil der Navigation oder der jeweiligen Seite geworden ist.

Beispiel für interne Verlinkung:

Wenn Sie interne Links auf Ihrer Website erstellen möchten, betrachten wir ein konkretes Beispiel, wie das effizient funktioniert.

Am besten lernt man durch Beispiele. Nehmen wir zwei Blogposts, die Sie zum Thema professionelle Schreibdienste für Studierende verfasst haben:

Blogpost 1: Why Choosing the Right Writing Service is Crucial

Blogpost 2: The Top 5 Writing Services Reviewed

Sie können diese Beiträge nun in Links umwandeln, die Leser direkt zu den gewünschten Service‑Informationen bringen, indem Sie in jedem Beitrag einen internen Link hinzufügen:

Why Choosing the Right Writing Service is Crucial : [Interner Link] The Top 5 Writing Services Reviewed : [Interner Link]

Wenn Sie fertig sind, bringt jeder Klick eines Lesers den Besucher auf den verlinkten Beitrag. Google erkennt zudem, dass diese Verlinkungen relevant und nutzerorientiert sind, was Ihre Rankings in den SERPs unterstützen kann.

Um sicherzustellen, dass alle internen Links korrekt funktionieren, empfehlen wir Tools wie Screaming Frog, mit denen Sie Ihre Website crawlen und defekte Links prüfen können. Online finden Sie zahlreiche Hacks und Anleitungen, um interne Links zu überprüfen.

Warum ist interne Verlinkung wichtig?

Nachdem Sie nun wissen, wie man interne Links erstellt, ist es wichtig zu verstehen, warum sie so bedeutsam sind. Die Antwort ist relativ einfach: Sie machen Ihre Website nutzerfreundlicher.

Durch das Verknüpfen von Informationen in Ihren Inhalten schaffen wir ein Netz verwandter Seiten, das Lesern hilft, schneller zu finden, was sie suchen. Gleichzeitig hilft dies Google, die Art der Inhalte auf Ihrer Website besser zu verstehen, sodass diese in den Suchergebnissen passender angezeigt werden.

Beachten Sie, dass interne Links Lesern auch die Navigation zwischen Seiten erleichtern. So können Nutzer schnell zu einer Seite zurückkehren, wenn sie das Browserfenster schließen oder die Internetverbindung verlieren.

Die wesentlichen Vorteile der internen Verlinkung sind unten aufgeführt:

1) Google mag interne Links

Interne Verlinkung hilft Google, Ihre Website besser kennenzulernen, und verbessert so Ihre Suchrankings. Auch wenn Sie noch dabei sind, eine Online‑Präsenz aufzubauen, ist das ein effektiver Weg, um Google‑Algorithmen auf Ihre Inhalte aufmerksam zu machen.

2) Interne Links liefern wertvolle Informationen für den Leser

Interne Links sind sowohl für Sie als auch für Ihre Leser nützlich, weil sie die Inhalte Ihrer Website strukturieren. So schaffen Sie mehrere Pfade, über die Besucher Ihre Inhalte entdecken können, und geben ihnen Freiheit bei der Erkundung.

3) Interne Verlinkung unterstützt die Navigation auf Ihrer Website

Interne Links helfen Ihren Besuchern, insbesondere wenn sie die Internetverbindung verlieren oder das Browserfenster schließen. Das trägt ebenfalls zur Verbesserung der Suchrankings bei, weil Google erkennt, dass Nutzer eher zurückkehren und weiter auf Ihrer Website bleiben, wenn sie leicht dorthin navigieren können.

4) Mit internen Links lenken Sie die Aufmerksamkeit auf spezifische Inhalte

Sie können interne Links gezielt einsetzen, um Leser auf bestimmte Seiten aufmerksam zu machen und sie zum Weiterlesen zu motivieren. Das ist eine effiziente Methode, die Reichweite Ihrer Website zu vergrößern und neue Leser zu gewinnen. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für wertvolle Online‑Gespräche mit potenziellen Kunden.

Solange interne Links Konversation und Navigation fördern — statt sie zu stören —, werden Sie feststellen, dass sie ein praktisches Werkzeug sind, um sowohl Google‑Algorithmen als auch Leser zu erreichen.

Interne Verlinkung ist zudem wichtig, weil sie die verschiedenen Inhaltstypen auf Ihrer Website klar definiert. Dadurch versteht Google besser, welche Informationen Sie anbieten, und ob Ihre Artikel für bestimmte Suchanfragen relevant sind.

Beeinflussen interne Links SEO?

Die Antwort lautet: ja. Interne Links sind ein zentraler Bestandteil moderner SEO‑Strategien, weil sie Google helfen, die Struktur und den Inhalt Ihrer Website zu verstehen — und damit Ihre Rankings beeinflussen.

Im Folgenden zeigen wir, wie Sie maximalen SEO‑Nutzen aus internen Links ziehen können:
1) Verwenden Sie interne Links, um Keywords mit verwandten Themen zu verbinden

1) Verwenden Sie interne Links, um Keywords mit verwandten Themen zu verbinden

Wenn Sie möchten, dass Seiten Ihrer Website in den SERPs weit oben erscheinen, müssen Sie Google einen Grund geben, sie als relevante Ergebnisse auszuwählen. Interne Verlinkung erleichtert es sowohl Lesern als auch Suchmaschinen‑Bots, alle Informationen auf Ihrer Website zu finden. So können Sie gezielt Keywords und Themen miteinander verknüpfen, um das Thema Ihrer Artikel zu stärken.

2) Verwenden Sie interne Links, um verwandte Seiten zu verbinden

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Suchrankings zu verbessern, besteht darin, Google durch interne Links relevante Inhalte anzeigen zu lassen. Je spezifischer Ihre Keywords und Themen, desto leichter findet Google zusammenhängende Inhalte und zeigt sie in den SERPs an.

3) Verwenden Sie interne Verlinkung, um gleichgesinnte Bereiche zu verbinden

Wenn Sie den Traffic Ihrer Website steigern möchten, müssen Sie deren Wert für Besucher erhöhen. Das erreichen Sie, indem Sie thematisch verwandte Bereiche innerhalb Ihrer Website miteinander verbinden — das gibt den Algorithmen von Google zusätzliche Anhaltspunkte, Ihre Inhalte auszuliefern.

4) Nutzen Sie interne Links für Outreach‑Chancen

Nutzen Sie interne Links als Outreach‑Chance: Geben Sie externen Partnern, Bloggern oder Mitarbeitern eine einfache Möglichkeit, relevante Inhalte auf Ihrer Seite zu finden und zu teilen. Das kann den Wert Ihrer Website steigern, ohne SEO‑Strategien zu gefährden.

5) Achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben

Gerade beim Einstieg in eine interne Linking‑Strategie neigt man dazu, zu viele und wenig sinnvolle Links zu setzen. Vermeiden Sie Verlinkungen, die für den Leser kaum Mehrwert bieten.

Deshalb ist es wichtig, interne Verlinkung nur dort einzusetzen, wo diese Verknüpfungen echte Konversationen voranbringen und neue Chancen für Ihr Geschäft eröffnen.

Welche Arten von internen Links gibt es?

Es gibt verschiedene Typen interner Links, die Sie nutzen können, um SEO‑Strategien zu verbessern und Leser zu führen. Dazu gehören unter anderem:

Navigations‑Links: 

Das sind die Hauptlink‑Optionen, die Sie oben und unten auf Webseiten finden — also Header‑ und Footer‑Navigation.

Kontextuelle Links: 

Sie können Links auch innerhalb Ihrer Artikel setzen. Jedes Mal, wenn Sie ein Wort oder ein Thema erwähnen, sollten Sie in Erwägung ziehen, einen internen Link zu setzen, der Leser zu ähnlichen Inhalten führt.

Bild‑Links: 

Sie können Keywords und andere Informationen nutzen, um den SEO‑Wert von Bildern zu verbessern, indem Sie Verlinkungen in Bildbeschreibungen integrieren.

Video‑Links: 

Analog lassen sich Keywords und Metadaten verwenden, um Videos durch Verlinkungen in Videobeschreibungen SEO‑technisch zu unterstützen.

Sidebar‑Links: 

Links in der Sidebar bieten Lesern weitere Möglichkeiten, auf relevante Inhalte Ihrer Website zuzugreifen.

In‑Post‑Links: 

Markieren Sie Keywords und Phrasen innerhalb eines Artikels, um Lesern ergänzende Informationen zu einem Thema bereitzustellen.

Unterschied zwischen internen und externen Links?

Sowohl interne als auch externe Links können SEO‑Strategien unterstützen und Leser binden. Der Hauptunterschied ist, dass externe Links Leser von Ihrer Website wegführen. Daher sollten Sie diese vorsichtig einsetzen, insbesondere bevor Sie eine loyale Leserschaft und stabile Rankings aufgebaut haben.

Interne Links hingegen halten Ihre Besucher auf Ihrer Site, sodass Sie Vertrauen und Beziehungen zu Ihren Lesern aufbauen können, ohne wertvolle SEO‑Signale zu verlieren.

Im Wettstreit interne vs. externe Links gilt: Interne Links sind Backlinks innerhalb Ihrer Site, die auf eine andere eigene Seite oder einen eigenen Beitrag verweisen. In vielen Fällen sind interne Verlinkungen externen vorzuziehen, weil sie Nutzer auf Ihrer Website halten.

Fazit:

Interne Verlinkung ist eine Win‑Win‑Situation für Ihre Leser und Googles Ranking‑Algorithmus. Sie verbindet relevante Inhalte auf Ihrer Site, schafft Tiefe für Leser und verbessert die Nutzererfahrung — was sich langfristig positiv auf die Sichtbarkeit in Suchergebnissen auswirken kann.

Quellen & externe Links

Seiten, auf die Suchergebnisse verlinken (ohne interne Links):

support.google.com

moz.com

en.wikipedia.org

searchengineland.com

seroundtable.com

google.com

searchenginewatch.com

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Über den Autor
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Hector Lopez

Hector Lopez leitet die Lopez Marketing GmbH und ist Experte für SEO-Strategien. Mit einem Fokus auf nachhaltige Google-Rankings und Umsatzsteigerung unterstützt er Unternehmen, ihre Sichtbarkeit und Leads zu maximieren.