Es gibt viele Wege, online Geld zu verdienen, doch Affiliate‑Marketing ist einer der einfachsten. Beim Affiliate‑Marketing empfehlen Sie die Produkte und Dienstleistungen anderer Personen auf Ihrer Website oder Ihrem Blog oder per E‑Mail‑Marketing und erhalten eine Provision, wenn jemand infolge Ihrer Empfehlung das Produkt/die Dienstleistung kauft. Werbung auf Ihrer Seite kann sehr einträglich sein, ist aber wegen Googles strenger Richtlinien ein Minenfeld mit hohem Risiko und geringem Ertrag. Affiliate‑Marketing hat dabei nichts mit Google AdSense oder sonstigen Affiliate‑Werbeprogrammen zu tun.
Affiliate‑Marketing bedeutet, dass Sie die Produkte/Dienstleistungen Dritter auf Ihrer Website oder Ihrem Blog empfehlen und eine Provision erhalten, wenn jemand aufgrund Ihrer Empfehlung kauft. Es lässt sich per E‑Mail‑Marketing, Display‑Ads und anderen Formen der Webwerbung betreiben. Es ist der schnellste Weg, online Geld zu verdienen, bei nur geringem Startkapital.
In diesem Blogbeitrag beantworten wir die meistgestellten Fragen: Welche Arten von Affiliate‑Marketing gibt es, wie verdient man Geld damit, welche Orte eignen sich am besten zur Bewerbung von Affiliate‑Produkten und vieles mehr. Also legen wir los.
Was ist ein Affiliate im Affiliate‑Marketing?
Ein Affiliate oder Affiliate‑Marketer bewirbt das Angebot eines anderen Unternehmens gegen Provision. Der Affiliate erhält einen Prozentsatz an den Produkten und Dienstleistungen, die Personen kaufen, die er an die Website des Advertisers vermittelt hat. Affiliates platzieren Anzeigen auf ihren Websites und Social‑Media‑Seiten oder setzen Newsletter mit Angeboten ein, die an ihre Zielgruppe adressiert sind. Affiliates sind meist Meinungsführer in der Nische, die sie bewerben, das heißt, sie verfügen über eine Followerschaft in ihrem Markt.
Ein Affiliate‑Marketer sollte die Grundlagen des Internet‑Marketings und die Strategien kennen, mit denen Traffic auf die eigene Website gelenkt wird. Es hilft zudem, wenn Sie eine E‑Commerce‑Website mit gutem Design besitzen.
Die meisten Affiliate‑Marketer kennen Google AdSense, da es eine der einfachsten Möglichkeiten ist, online Geld zu verdienen; wenn Sie jedoch höhere Provisionen für Ihren Aufwand erzielen wollen, sollten Sie sich auf Affiliate‑Marketing konzentrieren.
Affiliate‑Partner sind unter anderem:
Amazon Associates
Amazon.com ist einer der bekanntesten E‑Commerce‑Händler mit weltweitem Produkt‑ und Serviceangebot. Mit einem Amazon‑Associates‑Konto können Sie Provisionen erzielen, wenn Sie Bücher, Musik, Filme, Haushaltsgeräte, Elektronik und mehr über deren Affiliate‑Programm verkaufen.
ClickBank
ClickBank ist einer der bekanntesten Akteure im Affiliate‑Bereich. Sie bieten eine einfach zu nutzende Plattform, auf der Sie deren Produkte bewerben und bis zu 75 % Provision verdienen können.
Commission Junction
Dieses Affiliate‑Netzwerk bietet Tausende von Angeboten, zum Beispiel von Bluehost, Argos, Expedia, Priceline, Groupon und vielen weiteren.
Influencer‑Netzwerke
Eines der bekannteren Influencer‑Netzwerke ist FameBit. FameBit ermöglicht kostenlose Anmeldungen und verbindet Sie mit Marken/Advertisern weltweit, die mit Social‑Media‑Influencern zusammenarbeiten möchten.
Content‑Creators
YouTube ist die unangefochtene Nummer eins für Online‑Videos und hat viele Internet‑Persönlichkeiten zu Millionenverdienern gemacht. YouTuber können Geld verdienen, indem sie Videos zu Produkten/Dienstleistungen erstellen und diese über YouTube teilen.
Technologie‑Plattformen
Plattformen wie AppSumo bieten attraktive Deals oder Rabatte auf bestehende Technologieprodukte. Sie können sich kostenlos registrieren und erhalten Zugriff auf hochwertige Affiliate‑Angebote.
Was ist ein Beispiel für Affiliate‑Marketing?
Wenn Sie eine Website oder einen Blog betreiben, ist der einfachste Einstieg ins Affiliate‑Marketing, Produkte zu empfehlen, die direkt zu Ihrer Nische passen.
Zum Beispiel:
Wenn Ihre Website sich mit Fotografie beschäftigt, können Sie Fotozubehör, Bücher, Kameras etc. bewerben. Viele Affiliate‑Netzwerke erlauben Publishern bzw. Website‑Betreibern, Produkte anderer Unternehmen zu vermarkten.
Eine andere Möglichkeit ist E‑Mail‑Marketing: Sie versenden einen E‑Mail‑Blast an Ihre Zielgruppe mit einem Link zum beworbenen Produkt oder Service. Viele setzen Mailchimp als bevorzugten E‑Mail‑Dienst ein; es gibt jedoch zahlreiche Alternativen.
Für den Einstieg ins Affiliate‑Marketing empfiehlt es sich, eine Website oder ein Social‑Media‑Profil zu haben. Sie können Produkte auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und weiteren Plattformen bewerben. Das kostet Sie nur wenige Minuten pro Tag. Haben Sie erst einmal eine Followerschaft aufgebaut, lässt sich das Empfehlungsmarketing durch das Teilen von Links oder Posts leicht skalieren.
Als Content‑Creator ist YouTube der einfachste Kanal, um zu starten. Sie können Videos zu den Produkten/Dienstleistungen erstellen, die Sie bewerben, und auf Ihrem Kanal hochladen. Richtig gemacht, lässt sich aus einem einzigen Video eine nennenswerte Anzahl an Verkäufen generieren.
Werden Affiliates bezahlt?
Affiliates werden bezahlt, wenn ein geworbener Kunde einen Kauf tätigt. Nur so verdienen Sie Geld; es fallen keine monatlichen Gebühren an. Die Höhe der Provision hängt vom verwendeten Affiliate‑Netzwerk und weiteren Faktoren wie Ihrer Nische und der Größe Ihrer Zielgruppe ab.
Die Provisionssätze liegen bei den meisten Netzwerken typischerweise zwischen 5–30 %. Manche Angebote zahlen sehr hohe Provisionen, sodass mitunter 50 % auf einen einzelnen Verkauf möglich sind.
Der Affiliate kann auf verschiedene Arten vergütet werden:
Pay Per Sale
Wenn ein geworbener Kunde ein Produkt oder eine Dienstleistung kauft, erhält der Affiliate eine Provision; Affiliates werden bezahlt, wenn ein geworbener Kunde einen Kauf tätigt.
Pay Per Lead
Manchmal zahlen Unternehmen Affiliates für die Generierung von Leads. Wenn Sie etwa einen Online‑Shop besitzen und mehr Traffic möchten, können Sie Affiliates für jeden neuen Newsletter‑Abonnenten bezahlen.
Pay Per Click
Einige Affiliate‑Netzwerke arbeiten mit Advertisern, die Affiliates dafür bezahlen, Traffic auf ihre Kampagnen zu leiten. Typisch sind Cost‑per‑Click‑ oder Cost‑per‑Impression‑Modelle, bei denen der Advertiser für jeden Klick oder jede Impression zahlt, die über die Seite/Kampagne des Affiliates entsteht.
Wie werde ich Affiliate‑Marketer?
Sie können aus vielen Affiliate‑Netzwerken wählen. Diese bieten Support, Tools und Leitfäden, damit ihre Publisher erfolgreich werden.
Wählen Sie Ihre Plattform
Als Erstes müssen Sie die Plattform wählen, über die Sie Produkte bewerben möchten. Jedes Affiliate‑Netzwerk unterstützt unterschiedliche Plattformen, daher ist es wichtig, die für Ihre Nische relevanteste auszuwählen.
Nischen‑Themen und Test‑/Review‑Websites
Solche Seiten rezensieren Produkte aus verschiedenen Kategorien und haben häufig ein Affiliate‑Programm. Ein Beispiel ist Digital Photography Review. Diese Methode erfordert viel Arbeit, und in manchen Nischen besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte nicht genehmigt werden.
Digitale Inhalte
Plattformen wie Udemy und Skillshare erlauben Publishern, Kurse auf der Plattform zu bewerben. Weitere Plattformen sind YouTube, Instagram, Twitter usw. Diese Methode eignet sich besonders, wenn Ihre Zielgruppe etwas Neues lernen möchte; in manchen Nischen ist es jedoch schwierig, viele Views für Videos/Posts zu erzielen. Für Blogger und Influencer ist das eine gut geeignete Vorgehensweise.
Workshops, Events und Kurse
Bildungsunternehmen suchen ständig Affiliates zur Bewerbung ihrer Produkte. Haben Sie eine große Zielgruppe, ist das eine sehr gute Option.
Bevor Sie sich bei einem Affiliate‑Netzwerk anmelden, sollten Sie sich für eine Plattform entscheiden.
Kann ich Affiliate‑Marketing ohne Follower betreiben?
Ohne Follower ist es äußerst schwierig, mit Affiliate‑Marketing erfolgreich zu sein. Je mehr Follower Sie haben, desto besser. Mit einer größeren Zielgruppe steigt die Wahrscheinlichkeit, Besucher in Kunden zu verwandeln. Wichtig ist außerdem, dass Ihre Zielgruppe zu dem passt, was Sie bewerben. Wenn das nicht der Fall ist, ist der Aufwand nahezu sinnlos.
Tägliche Beiträge allein reichen nicht aus, um mit Affiliate‑Marketing Geld zu verdienen. Entscheidend ist, den richtigen Publikums‑Typ anzuziehen – das ist wichtiger als häufiges Posten. Ebenso ist es essenziell, sich auf der Plattform, auf der Sie aktiv sind, eine positive Reputation aufzubauen.
Für nachhaltigen Erfolg im Affiliate‑Marketing benötigen Sie eine ausreichend große Followerschaft. Je mehr, desto besser. Die Zusammensetzung des Publikums spielt dabei eine zentrale Rolle: Passt das Publikum nicht zum Produkt, bringt dessen Bewerbung nichts.
Was ist ein Affiliate‑Kunde?
Ein Affiliate‑Kunde hat auf einen Affiliate‑Link geklickt und die Zielseite besucht. Diese Personen haben Ihren Referral‑Code genutzt und anschließend einen Kauf getätigt.
Kundenkonversionen werden über alle Funnel‑Stufen hinweg getrackt, nicht nur beim Kaufabschluss. Klickt jemand auf einen Affiliate‑Link und verlässt die Seite ohne zu kaufen, wird dies trotzdem als Affiliate‑Klick getrackt.
Affiliate‑Kunden lassen sich in folgende Typen einordnen:
Typ 1: Unwissend, dass sie auf einen Affiliate‑Link geklickt haben.
Wenn ein Besucher auf Ihren Affiliate‑Link klickt und eine Seite besucht, ohne innerhalb von 24 Stunden andere Websites aufzurufen, wird er als Typ‑1‑Kunde gezählt.
Typ 2: Besucht die Website, kauft aber nichts.
Das sind Besucher, die eine Seite aufrufen und danach zur Suchmaschine zurückkehren, um weitere Informationen zu suchen. Sie haben häufig hohen eingehenden Traffic, kaufen jedoch nicht und verlassen die Seite wieder. Diese Besucher nutzen meist Tablets oder Mobilgeräte, weshalb Ihre Beiträge auch auf Mobilgeräten gut aussehen müssen.
Typ 3: Besucht die Website, konvertiert aber nicht.
Das sind Besucher, die nach dem Besuch der Website weiter andere Seiten durchstöbern, statt erneut die Suchmaschine zu nutzen. Sie haben meist moderaten eingehenden Traffic, sind aber noch nicht völlig überzeugt und verlassen die Seite ohne Kauf.
Typ 4: Besucht die Website und konvertiert.
Das sind Besucher, die nach dem Besuch der Website noch andere Produkte recherchieren, bevor sie kaufen. Sie haben typischerweise geringeren eingehenden Traffic, entscheiden sich aber oft sofort zum Kauf – daher muss Ihre Landingpage herausragend gestaltet sein, um sie zu überzeugen.
Wie gewinnen Affiliate‑Marketer Kunden?
Affiliate‑Marketer gewinnen Kunden auf verschiedenen Wegen.
Aufbau einer Followerschaft
Zunächst müssen Sie eine Liste von Followern aufbauen, die an dem interessiert sind, was Sie bewerben. Veröffentlichen Sie relevante Inhalte wie Blogposts und Videos. Sobald Ihre Seite Aufmerksamkeit erhält, können Sie Ihre Follower per E‑Mail oder Social Media auf Ihren Affiliate‑Link aufmerksam machen.
Publikation von Werbeposts
Affiliates gewinnen Kunden auch durch das Veröffentlichen von Werbeposts. Sie können Beiträge zu ihren Produkten schreiben oder andere Affiliate‑Marketer mit ähnlichen Angeboten promoten. Wichtig ist hierbei, Inhalte nicht einfach zu kopieren, sondern eine eigene Perspektive einzubringen, die potenzielle Kunden überzeugt.
Rabatt anbieten
Sie können Kunden auch durch Rabatte über Ihren Affiliate‑Link gewinnen. Bewerben Sie den Rabatt auf Ihrer Website oder in Beiträgen auf Social‑Media‑Plattformen wie Facebook und Twitter.
Bezahlter Traffic
Die teuerste Methode, Kunden zu gewinnen, sind bezahlte Anzeigen wie Facebook Ads oder Google Ads. Bezahlte Werbung kann hunderte Besucher pro Tag liefern; Sie benötigen jedoch ein deutliches Budget, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
E‑Mail‑Marketing
Der effektivste Weg, Kunden zu gewinnen, ist häufig E‑Mail‑Marketing. Sie können E‑Mails mit Ihrem Affiliate‑Link verschicken; sind die Inhalte auf Ihrer Website überzeugend, treten potenzielle Kunden Ihrer Liste bei. Dann können Sie sie später erneut per E‑Mail mit Promotions ansprechen.
Wie nennt man einen Affiliate‑Marketer?
Affiliate‑Marketer werden schlicht „Affiliates“ genannt. Sie bewerben Websites und Produkte online und werden entweder prozentual am Verkauf beteiligt oder für jeden neu geworbenen Kunden bezahlt. Affiliates müssen über verschiedene Kanäle wie soziale Netzwerke (Facebook, Twitter etc.) vermarkten und können sogar Suchmaschinenwerbung nutzen.
Typischerweise erstellen Affiliates eine Website, auf der sie Produkte und Dienstleistungen anderer Unternehmen vorstellen, oder produzieren Werbevideos, die Angebote erklären. Da sie nicht Eigentümer der beworbenen Unternehmen sind, liegt es an ihnen, die Qualität der Produkte und Services glaubwürdig darzulegen — am besten anhand eigener Erfahrungen.
Ist Affiliate‑Marketing einfach?
Affiliate‑Marketing ist nicht einfach. Wer mit Affiliate‑Links Geld verdienen möchte, braucht Geduld und ein gutes Verständnis der Kundenpsychologie. Zudem muss der Content auf Ihrer Website so überzeugend sein, dass potenzielle Kunden tatsächlich kaufen; können Sie das nicht, verlieren Sie Geld.
Fazit
Affiliate‑Marketing kann profitabel sein, wenn es richtig betrieben wird. Viele Marketer verlieren jedoch zu Beginn Geld, weil ihnen Geduld oder das nötige Know‑how fehlt. Studieren Sie erfolgreiche Affiliates in Ihrer Nische, um von deren Strategien und Erfahrungen zu lernen.
Quellen & Externe Links
Seiten, auf die in den Suchergebnissen verlinkt wird (exklusive interner Links):
- Die FTC‑Leitlinien zu Empfehlungen: Häufige Fragen
- Verwendung von Empfehlungen und Testimonials in der Werbung
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